Weiter südwärts

Tag 8 Wohnmobilüberführung

Es ging heute weiter in Richtung Südwest. Da wir gestern schon die Interstates verlassen hatten, waren wir jetzt nur noch auf Highways unterwegs. Es geht zwar nicht so schnell voran,aber man sieht mehr. Außerdem ist das Fahren wesentlich entspannter, da der Verkehr deutlich weniger ist. Meistens sind die Highways zweispurig ausgebaut, allerdings kommt man öfters durch kleine Orte, was ich persönlich abwechslungsreicher finde als nur auf der Autobahn dahin zu rauschen.

Gleich zu Beginn machten wir noch einen Stopp in Atlanta, um einen Geocache zu finden. Wirklich ein kleines Örtchen, aber immerhin eine Eisenbahnstrecke. Als wir gestern anreisten, mussten wir an einer Schranke warten, bis ein ca. 2km langer Güterzug durchgefahren war.

Zwischendurch dann einen Tankstopp. Das Benzin ist hier immer noch sagenhaft günstig. Überhaupt haben die Amis kein sehr ausgeprägtes Umbeweltbewusstsein. 200 m auf dem Campingplatz zum Mülleimer werden mit dem Auto bewältigt, es gibt Plastiktüten ohne Ende und auch in unserem Wohnmobil läuft bis auf Heizung und Herd alles elektrisch. Nun ja, der Klimawandel wurde ja gerade aus den USA verbannt. Hoffentlich hält er sich dran.

Apropos Klimawandel: wir hatten heute 30 Grad und kamen ganz schön ins Schwitzen. Ab jetzt ist Kurze-Hosen-Wetter!

Am frühen Nachmittag erreichten wir Waco, tankten noch mal Propan und checkten dann online auf dem Flat Creek Farms RV Resort ein. Eigentlich idyllisch an einem kleinen Fluss gelegen, aber die Stellplätze sind lang und schmal. Man hat wenig Platz an den Seiten, aber im Gegensatz zu uns hockten auch alle in ihren Fahrzeugen. Fullhookup 51,50 $ pro Nacht.

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