Ho-Chi-Minh-Stadt (Tag 3 und 4)
Es war heiß heute, die Sonne schien vom Himmel und zunächst war keine Wolke zu sehen. Überhaupt war das Wetter viel besser als allgemein angekündigt. Eigentlich ist von Mai bis November Regenzeit. Aber der Regen hielt sich vornehm zurück. Dafür hatten wir Temperaturen zwischen 31 und 35 Grad. Nach einer halben Stunde draußen war man durchgeschwitzt. Viele Innenräume waren klimatisiert, aber zum Glück nicht auf Temperaturen unter 20 Grad. Trotzdem war es jedes Mal ein kleiner Schock, wenn man das Hotelzimmer betrat. Oft musste ich mir erst mal eine Jacke anziehen, obwohl die Klimaanlage meistens auf 25 Grad eingestellt war.
Nachmittag regnete es dann tatsächlich für eine halbe Stunde, und das war’s dann schon wieder.






Heute ging es mit dem Bus in das Chinesische Viertel. Leider fuhren die beiden Hop-on-hop-off-Linien nicht vom gleichen Punkt ab. Es gab einige Stationen, die von beiden Linien angefahren, dort musste man wechseln. Doch das war immer reichlich Wartezeit verbunden, in der Hitze am heutigen Tag wahrlich kein Vergnügen. Unsere erste Station war ein Buddhistischer Tempel, in dem man aber nicht fotografieren durfte und den Chinesischen Markt. Wir fanden einen Markt, da war aber leider nichts los, weil heute Sonntag war. Also wieder in der Sonne 25 Minuten auf den Bus warten. Wieder im Bus fuhren wir dann an dem Hauptgebäude des richtigen Marktes vorbei. So was Blödes, da hatten wir doch glatt den großen Markt verpasst.
Vorbei am Wiedervereinigungspalast kamen wir zur Endstation der blauen Linie, wo wir alle aussteigen mussten. Und schon wieder hieß es, in der Sonne warten, da wir jetzt wieder auf die rote Linie umstiegen. Wir waren echt geschafft von dem vielen Warten in der heißen Sonne und mussten erstmal zurück ins kühle Hotel.


Am späten Nachmittag machte ich noch mal eine kleine Shoppingtour. Zunächst ging es zum Optiker, wo ich eine neue Gleitsichtbrille erstand, die innerhalb von 18 Stunden angefertigt wurde. Dann weiter zum Markt, um noch ein paar Souvenirs zu kaufen.
Montagmorgen brachen bereits die letzten Stunden an, denn abends ging es via Istanbul wieder zurück nach Hamburg. Wir hatten unser Hotelzimmer bis zum Abend verlängert, so konnten wir uns dort aufhalten und später auch noch duschen. Aber vorher machte ich mich zu Fuß noch auf den Weg in die Stadt. Zunächst um ein paar Caches zu heben und dann weiter zum Optiker, um meine Brille abzuholen. Auf dem Weg kam ich noch an der Brücke von Gustave Eiffel vorbei, die von Vietnamesen Regenbogenbrücke genannt wird.



Ein letztes Mal am Markt vorbei, wo ich noch einen Schlenker in die Lebensmittelabteilung machte. Und später suchte ich noch eine der unzähligen Shoppingmalls auf. Was für ein Kontrast!






Auf dem Rückweg zum Hotel fing ich noch ein wenig Straßenleben. Die Straße in Vietnam ist ein großer öffentlicher Raum, in dem vieles stattfindet, besonders aber die Nahrungsaufnahme. Überall stehen kleine Hocker herum, die uns vielleicht im Kinderzimmer zu finden wären. Hier kann man sich mal kurz zum Essen niederlassen, die Getränke nimmt man dann eher „to go“ mit. Natürlich wird das Essen auch auf der Straße zubereitet.
Man kann dann übrigens auch gleich seine Pakete in Empfang nehmen, wie die beiden Damen auf dem Bild. Vorausgesetzt, der zweirädrige Paketbote findet es in den vielen Taschen wieder!




Um kurz nach 18 Uhr verließen wir das Zimmer und checkten dann aus – die Abschlussrechnung für Getränke und die längere Zimmernutzung belief sich auf schlappe 1,6 Millionen Dong – umgerechnet ungefähr 53 EUR. Der Fahrer für den Transfer stand schon bereit, und auf ging es durch den Feierabendverkehr zum Flughafen.
