Memphis – City of Blues

Tag 6 Von Elkhart nach L.A.

Als erstes ging es heute Morgen zu Graceland. Vom Campingplatz gibt es ein kleines Tor, so dass man in 5 Minuten da ist. Mit dem Auto hat man als Campingplatznutzer freies Parken, aber das ist wirklich unnötig.

Wenn man auch das Haus von Elvis sehen möchte, kostet ein Ticket 84 $, ansonsten bezahlt man 51 $ für die Autos, die Kleidung, Goldenen Schallplatten und die beiden Flugzeuge. Wir haben mit Haus gebucht, und das ist aus meiner Sicht auch notwendig, weil es bei der Besichtigung des Hauses alle wichtigen Informationen gibt. Man bekommt ein Ipad mit Kopfhörern und kann dann seine Sprache auswählen. Die Villa liegt auf der anderen Straßenseite, der Transfer erfolgt mit einem Kleinbus (ca. 500 m!). Das Haus ist original erhalten, und man wird um 50 Jahre zurückversetzt.

Anschließend geht es mit dem Bus zurück bis zu den Ausstellungshallen. Es beginnt mit den Autos, darunter sind aber auch Golfwagen (von Harley-Davidson), ein Solarmobil, Motorräder, ein Trecker, Boote. Dann kommen die Kostüme, die Schallplatten und andere Reliquien. Zwischendurch immer Souvenirläden. Wenn man alles gesehen hat, kann man draußen noch die beiden Flugzeuge besichtigen – mit goldenen Waschbecken!

Nach 2,5 Stunden waren wir etwas erschöpft. Außerdem waren die Temperaturen inzwischen von 5 Grad C auf 15 Grad C angestiegen. Also zurück zum Womo, das ja zum Glück gleich nebenan parkte.

Am späten Nachmittag haben wir dann unsere erste Fahrt mit Uber unternommen. Hat super geklappt und innerhalb von 15 Minuten erreichten wir dann für knapp 18 $ die Beale Street in Memphis. Hier war an einem Montag Nachmittag nichts los, wir konnten ein wenig Ambiente schnuppern, mal kurz zum Mississippi runter und ein paar Caches suchen. 

Bei inzwischen 20 Grad steuerten wir dann die Dachterrasse vom Alfred’s an und orderten ein Bier. Die Dachterrasse war eine gute Entscheidung, denn Punkt 18:00 Uhr begann eine Percussiongruppe auf der Beale Street zu spielen. Da sassen wir dann sozusagen in der 1. Reihe.

Die Rückfahrt mit Uber gestaltete sich auch unproblematisch und war sogar noch etwas günstiger als die Herfahrt,

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